Es war einmal ein chinesischer Gelehrter (Dschuang Dsi, um 350 vor Christus), der träumte, er sein ein Schmetterling. Er war glücklich und flatterte umher und tat, was ihm gefiel. Dass es einen Dschuang Dsi gab, wusste der Schmetterling natürlich nicht.

Als Dschuang Dsi wieder aus seinem Traum erwachte, war er wieder wirklich und wahrhaftig er selbst. Doch dann wurde er nachdenklich: War er nun Dschuang Dsi, der eben geträumt hatte, ein Schmetterling zu sein, oder war er vielleicht ein Schmetterling, der träumte, Dschuang Dsi zu sein?

Wer bin ich?

Das ist keine einfache Frage, aber es ist eine, die sich jeder irgendwann stellt. Wer bin ich?

Ich habe diese Frage oft in Meditationskursen eingesetzt. Jeder, der sich ernsthaft mit ihr beschäftigt, stößt damit an seine Grenzen. Lass dir Zeit! Lehne dich zurück und meditiere über folgende Fragen:


  • Wer bin ich?
  • Woher weiß ich, wer ich bin?
  • Woher weiß ich überhaupt … irgend etwas?
  • Wie gelangt Wissen zu mir, in mein Gehirn?

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